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Hier finden Sie viele hilfreiche Tipps zum Thema Werbung in Kinos. Nicht nur die klassische Werbung vor den Filmen sondern auch welche anderen Möglichkeiten das Medium Kino für das Marketing bereithält. Bernhard Soldwisch arbeitet schon lange im Bereich Kinowerbung und kann auf viele Erfahrungswerte zurückgreifen.
Generell ist die Zielgruppe der Kinogänger eher „klein“. Doch wenn die Zielgruppe auf die jüngeren Jahrgänge abzielt, ist das Kino ein extrem großes und starkes Marketinginstrument. Analysen haben ergeben, dass über die Hälfte der Kino-Besucher unter 30 Jahre alt ist.
Im Gegensatz zur Fernsehwerbung wird die Werbung vor dem eigentlichen Kinofilm als sehr viel weniger störend empfunden. „Das gehört einfach dazu“ ist eine häufige Aussage von Kinobesuchern. Und daraus lässt sich ableiten, dass die Zielgruppen auch empfänglicher auf Werbung reagieren als in anderen Medien. Davon können viele Unternehmen profitieren, weiß Bernhard Soldwisch. Mit der richtigen Werbung im Kino kann viel mehr erreicht werden, als gemeinhin geglaubt wird.
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Wie alles begann...
Marketingkampagne zu „Der Hobbit“
Lange wurde der Film erwartet und es sind immer noch 11 Monate bis Herr der Ringe Fans endlich die Vorgeschichte im Kino bewundern können. Schon im Dezember 2011 wurde der erste düstere Trailer veröffentlicht um die Fans schon jetzt Stück für Stück für die Verfilmung des erfolgreichen Buches zu begeistern. Die Marketingkampagne beinhaltet das „Stück-für-Stück“-Verfahren, erklärt Bernhard Soldwisch.
Ähnlich wie bei den Twilight-Filmen werden schon Monate im Voraus immer wieder kleine Filmauschnitte gezeigt um die Vorfreude und Erwartungshaltung noch weiter anzukurbeln. Mit kleinen Ausschnitten, Informationen, Plakaten & Co. wird so eine immense „Muss-Haben“-Aktivität aufgebaut, dass zum Filmstart 2012 die Zuschauerzahlen am ersten Wochenende in absolute Höhen katapultiert werden. Denn im Unterschied zu Deutschland ist es in den USA immens wichtig, dass die Filme am ersten Wochenende hohe Einspielergebnisse zeigen, sonst werden sie schon als Flop tituliert und da die Produktionskosten für „Der Hobbit“ sehr hoch waren, sind sehr gute Einschaltergebnisse elementar.
