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Hier finden Sie viele hilfreiche Tipps zum Thema Werbung in Kinos. Nicht nur die klassische Werbung vor den Filmen sondern auch welche anderen Möglichkeiten das Medium Kino für das Marketing bereithält. Bernhard Soldwisch arbeitet schon lange im Bereich Kinowerbung und kann auf viele Erfahrungswerte zurückgreifen.
Generell ist die Zielgruppe der Kinogänger eher „klein“. Doch wenn die Zielgruppe auf die jüngeren Jahrgänge abzielt, ist das Kino ein extrem großes und starkes Marketinginstrument. Analysen haben ergeben, dass über die Hälfte der Kino-Besucher unter 30 Jahre alt ist.
Im Gegensatz zur Fernsehwerbung wird die Werbung vor dem eigentlichen Kinofilm als sehr viel weniger störend empfunden. „Das gehört einfach dazu“ ist eine häufige Aussage von Kinobesuchern. Und daraus lässt sich ableiten, dass die Zielgruppen auch empfänglicher auf Werbung reagieren als in anderen Medien. Davon können viele Unternehmen profitieren, weiß Bernhard Soldwisch. Mit der richtigen Werbung im Kino kann viel mehr erreicht werden, als gemeinhin geglaubt wird.
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Endlich wieder Filme
Gelsenkirchen will wieder Kino machen
Die Stadt Gelsenkirchen hat ein Stadtumbaubüro gegründet, das die Stadt aus ihrer Lethargie reißen soll und für Touristen und Reisende zu einem ansprechenden Ort werden soll. Eines der ersten Themen war ein neues Kino. Denn im Vergleich zu 1958, wo über 40 Kinos in der Stadt beheimatet wurden, ist die Ausbeute jetzt recht mau. So hat sich das Stadtumbaubüro dazu entschlossen einen passenden Standort für ein Kino zu finden. Es soll kein Multiplex-Kino werden sondern ein klassisches Kino das die Leute anlockt und an alte Zeiten in Gelsenkirchen erinnert, erfuhr Bernhard Soldwisch im Gespräch. Der Betreiber wird aller Wahrscheinlichkeit ein Verein und keine Privatperson, da ein Kino keinen großen Gewinn abwerfen wird. Aber für das Stadtbild wäre dieser Umbau von großer Bedeutung und für die Einwohner eine große Freude.
Wie alles begann...
Marketingkampagne zu „Der Hobbit“
Lange wurde der Film erwartet und es sind immer noch 11 Monate bis Herr der Ringe Fans endlich die Vorgeschichte im Kino bewundern können. Schon im Dezember 2011 wurde der erste düstere Trailer veröffentlicht um die Fans schon jetzt Stück für Stück für die Verfilmung des erfolgreichen Buches zu begeistern. Die Marketingkampagne beinhaltet das „Stück-für-Stück“-Verfahren, erklärt Bernhard Soldwisch.
Ähnlich wie bei den Twilight-Filmen werden schon Monate im Voraus immer wieder kleine Filmauschnitte gezeigt um die Vorfreude und Erwartungshaltung noch weiter anzukurbeln. Mit kleinen Ausschnitten, Informationen, Plakaten & Co. wird so eine immense „Muss-Haben“-Aktivität aufgebaut, dass zum Filmstart 2012 die Zuschauerzahlen am ersten Wochenende in absolute Höhen katapultiert werden. Denn im Unterschied zu Deutschland ist es in den USA immens wichtig, dass die Filme am ersten Wochenende hohe Einspielergebnisse zeigen, sonst werden sie schon als Flop tituliert und da die Produktionskosten für „Der Hobbit“ sehr hoch waren, sind sehr gute Einschaltergebnisse elementar.
Vampire im Kino
Breaking Dawn mit Höchstzahlen
Der vierte Teil der Vampirsage von Autorin Stephenie Meyer schaffte noch am ersten Wochenende die Millionen Marke. Über 1,1 Millionen Zuschauer lockte der Film am ersten Wochenende ins Kino. Wenn man die Previewkarten dazurechnet, waren sogar 1,35 Millionen im Kino.
Der erste Teil der Verfilmung des 4. Buches hatte schon vorab für starke Zahlen gesorgt. Die vorwiegend jugendlichen Zuschauerinnen hatten zu den Premieren vor den Kinos gezeltet um ihre Stars hautnah zu erleben. Bernhard Soldwisch weiß dass die Kinobetreiber von diesem Hype profitieren und gespannt sind wie das nächste Jahr das toppen wird.
George Clooney als Steve
Biographie von Steve Jobs
Die Biographie von Steve Jobs soll schon 2012 verfilmt werden. Der Apple-Mitbegründer hatte kurz vor seinem Tod im Oktober 2011 seine Biographie freigegeben. Der Visionär starb an seiner langjährigen Krankheit im Kreise seiner Lieben.
Und schon jetzt wird darüber gemunkelt wer für die Hauptrolle „Steve Jobs“ in Frage kommen könnte. Laut britischen Boulevard-Zeitungen sind vor allem Hollywood-Schönheit George Clooney und sein Kolleg Noah Wyle im Gespräch und beide zeigen sich wohl auch sehr interessiert. Wer den Zuschlag erhält oder wem abgesagt werden muss, das wird sich zeigen. Klar ist aber, dass der Konzern Apple enorm davon profitieren wird. Steve Jobs war in den letzten Jahren das Leuchtfeuer von Apple und wird es posthum mit der Verfilmung seines Lebens als Kinofilm auch wieder sein, prophezeit Bernhard Soldwisch.
Arbeitgeberdarstellung im Kino
Telekom wirbt im Kino für sich selbst
Die Arbeitgeberkampagne von Telekom wird ausgeweitet. In den nächsten Wochen laufen in deutschen Kinos Werbespots zur Verbesserung des Images der Telekom als Arbeitgeber. Im Sommer startete die Kampagne mit TV-Spots und Printanzeigen. Jetzt geht es auf die große Leinwand, weiß auch Bernhard Soldwisch.
Die Darsteller in den Kinospots sind bis auf zwei Ausnahmen alle Mitarbeiter des deutschen Telekommunikationskonzerns. Bei einem internen Casting wurden 14 Mitarbeiter ausgewählt die in den Spots ihren Arbeitgeber als den besten überhaupt erscheinen lassen. Der betreuenden Agentur und der Telekom war es wichtig in den Spots wahrheitsgetreu das Unternehmen als Arbeitgeber zu präsentieren. Zusätzlich zu den Spots wird es begleitende Maßnahme wie bedruckte Popcorntüten, Aufsteller in den Kinofoyers und Werbung auf der Kinokartenrückseite geben. Im europäischen Ausland wie Österreich, Slowakei, Polen, Tschechien und Holland wird der Spot etwas später starten. Die Telekom erhofft sich dadurch eine Imageaufbesserung und eine Vielzahl an qualifizierten Bewerbern, weiß Bernhard Soldwisch.
Digitalisierung in den deutschen Kinos schreitet voran
Volldigitalisierung in den Kinosälen von Kinopolis abgeschlossen
Kinopolis hat als erste deutsche Kinokette die Digitalisierung sämtlicher Säle abgeschlossen. Alle Standorte und alle Säle sind mit digitalen Projektoren ausgestattet und über 100 Säle haben die 3D-Technik eingebaut. Alle Standorte wurden nun auch an das Netzwerk DCP Germany angeschlossen um eine effiziente Belieferung mit Trailern und Werbefilmen zu garantieren.
Nun sind also alle Kinoräume in dieser Kinokette ausgestattet mit der digitalen Technik, die anderen Kinoketten werden nicht lange auf sich warten lassen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Doch gerade für Agenturen und Unternehmen ist diese Vorreiterstellung der Kinopolis-Gruppe eine hervorragende Möglichkeit um ihre eigene Stellung zu erhöhen. Wir können gespannt sein, welche Spots nun als erstes über die Leinwände flimmern werden, sagt Bernhard Soldwisch.
